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Tag der offenen Tür 2015

  • Einladung zum Tag der offenen Tür 2015

Tag der Offenen Tür - 5

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Tag der Offenen Tür
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Im Sufismus genießt Hizmet einen sehr hohen Stellenwert. Hizmet bedeutet Dienstleistung an den Geschöpfen Gottes. Auch unser Schulprojekt sehen wir als Dienstleistung an. Damit wollen wir die Zufriedenheit Gottes durch die Dienstleistung der Ausbildung fähiger islamischer Geistlicher, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in einer freien, multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft gewachsen sind, erlangen. Der Dienst an der Schöpfung Gottes und hier natürlich besonders am Menschen, ist der beste Weg, diese Zufriedenheit Gottes zu erreichen.
Aus diesem Grund sind auch viele Mitlieder unseres Trägervereins Institut Buhara e. V. Berlin in der ehrenamtlichen Sozialarbeit tätig. So beispielsweise bei der Gefangenbetreuung in der Haftanstalt Tegel. Sie stehen im Dialog mit anderen Religionsgruppen und sind in der Kinder- und Jugendarbeit sehr aktiv. Unsere Religion gebietet uns, alle Menschen als Brüder anzusehen und deshalb ist es oberste Muslimenpflicht, dafür zu sorgen, dass es der gesamten Gesellschaft besser geht. Unsere aller Kinder wachsen in Deutschland auf und werden voraussichtlich ihr gesamtes Leben in der deutschen Gesellschaft verbringen. Viele von unseren Mitgliedern und deren Kindern sprechen besser deutsch als türkisch und sind von der deutschen Mentalität geprägt. Daher hätten die meisten von ihnen Schwierigkeiten Anschluss an die Gesellschaft in der Türkei zu finden, da die Mentalitätsunterschiede einfach zu groß sind. Unsere Zukunft liegt in Deutschland und deshalb können und wollen wir uns nicht davor drücken, an der Gestaltung der deutschen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts aktiv mitzuwirken. Indem wir also islamische Geistliche ausbilden, die Wissen sowohl über die Welt als auch über ihre Religion besitzen und darüber hinaus auch noch fest in der deutschen Gesellschaft verwurzelt sind, können wir einen Beitrag dazu leisten, die Mitglieder unserer Religionsgemeinschaft besser in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Dankeschön

 

 

ImageBezirksbürgermeisterin von Lichtenberg
Frau Christina Emmrich

Die Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich begrüßt die Eröffnung der Imamschule und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit

 

 

 

 

 

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Der erste Vorsitzende des Bürgervereins Karlshorst
Herr Georg Abel

Frau Emmrich, Herr Erkan, Herr Weiger,
meine Damen und Herren,

vielen Dank für die Einladung zum heutigen Tag der Offenen Tür und für die Möglichkeit, hier als Vorsitzender für den Bürgerverein Karlshorst sprechen zu können.

Rund drei Millionen Muslime leben in Deutschland, mehrere Hunderttausend Muslime sind hier groß geworden und haben die deutsche Staatsbürgerschaft. Über das Recht auf ungestörte Religionsausübung brauchen wir nicht wirklich zu diskutieren, dies ist in unserer Verfassung geregelt.

Zur Religionsausübung gehört auch die Ausbildung eines entsprechenden geistlichen Nachwuchs. Das Instituts Buhara setzt hier auf einen modernen Ansatz, nämlich auf die Ausbildung von Geistliche, die in diesem Land sozialisiert wurden, die die deutsche Sprache sprechen und so Gemeindemitglieder besser ansprechen können. Dieser Ansatz ist für mich auch ein sehr sinnvoller Beitrag zur Integration.

Gegen Vorurteile, die es auch beim Thema Islam gibt, helfen bekanntermaßen nur Dialog und Offenheit. Der heutige Tag der Offenen Tür belegt die Offenheit des Institut Buhara. Und doch kann dieser Tag nur ein Mosaikstein im notwendigen umfassenden Dialog mit dem Islam sein.

Der Bürgerverein hatte schon vor einigen Wochen die Gelegenheit, sich diese Einrichtung anzusehen und mit den Verantwortlichen zu sprechen. Wir haben sie dabei als herzliche Gastgeber kennen- und offene Gesprächspartner schätzen gelernt. Auch das ehrenamtliche Engagement beim Aus- und Umbau des Gebäudes hat uns – als selbst ehrenamtlich Tätige – beeindruckt.

Karlshorst ist ein seit Jahren wachsende Stadtteil. Viele Menschen sind in den letzten Jahren hierher gezogen und schätzen diesen Teil Berlins. Wir sind ein lebenswerter und „bunter“ Stadtteil. Mit einem großen und vielfältigen gesellschaftlichem Engagement und vielen Aktivitäten zahlreicher Organisationen. Wir freuen uns deshalb, wenn das Institut sich zukünftig an diesen Aktivitäten im Stadtteil beteiligt und diese dadurch bereichert.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg für Ihre Arbeit und freue mich auf eine Zusammenarbeit, die wir schon bei unserem treffen besprochen haben.