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Tag der offenen Tür 2015

  • Einladung zum Tag der offenen Tür 2015

Tag der Offenen Tür - 2

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ImageDer erste Vorsitzende des Institut Buhara e.V. Berlin
Herr Yasar Erkan

Eröffnungsrede Berlin 06.03.2009
GUTEN TAG !
Sehr geehrte Gäste. Es freut mich außerordentlich, Sie alle hier so zahlreich begrüßen zu dürfen. Besonders freue ich mich, dass auch die Frau Bürgermeisterin Emmrich anwesend sein kann.
Mein Name ist Yasar Erkan und ich bin der erste Vorsitzende des Institut Buhara e.V. Berlin, der als Trägerverein dieser Ergänzungsschule für islamische Geistliche gleichen Namens fungiert.

Bevor ich mit meiner Rede beginne, möchte ich etwas Richtigstellen;

Ganz am Anfang der Medienberichterstattung über das Institut Buhara e.V. fiel von Seiten der Vereinsführung der unglückliche Begriff „Import-Imame“. Dieser Begriff entbehrt natürlich nicht einer gewissen Polemik und daher ist es kein Wunder, dass sich so mancher von diesem Begriff angegriffen gefühlt hat.
Wir wollen uns hier in aller Förmlichkeit für die Benutzung dieses Begriffs entschuldigen. Wir wollten damit nicht zum Ausdruck bringen, dass die derzeit in Deutschland tätigen Imame auf irgendeine Weise schlechter qualifiziert seien, als die Imame, die wir gedenken auszubilden. Außerdem passt die Benutzung solch polemischer Begriffe auch schlecht zur Brüderlichkeit innerhalb der Lehre des Sufismus, die man mit „Leben und Leben lassen“ beschreiben könnte. Unser Ziel ist es Einigkeit zwischen den Muslimen herzustellen und nicht Zwietracht zu sähen.


Viele Mitglieder unseres Muttervereins Semerkand e.V., in Berlin-Tiergarten, sind schon seit langem in den verschiedensten sozialen Projekten aktiv. Beispielsweise sind wir in der Betreuung inhaftierter in Berlin Tegel und Plötzen See, in der Kinder- und Jugendarbeit und im interreligiösen Dialog in Berlin-Tiergarten, Schöneberg und Tempelhof tätig. Seit kurzem ist der Semerkand e.V. auch Mitglied im Quartiers Management-Rat. Besonders liegt uns die religiöse Ausbildung von Jugendlichen am Herzen und wir hatten schon lange vor, ein Schulprojekt mit islamischen Hintergrund zu starten. Mit dem Angebot im Jahr 2004 das alte Eisenbahnbetriebsgebäude hier in der Wallsteinstraße zu mieten, sahen wir die Zeit gekommen. Bevor es allerdings an die Inhalte des Projektes gehen konnte, gab es noch sehr viel Arbeit zu erledigen. Mit Gottvertrauen, ehrenamtlichen Einsatzwillen und Begeisterung renovierten wir das Gebäude, so dass es jetzt in einem neuen Glanz einlädt.