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Tag der offenen Tür 2015

  • Einladung zum Tag der offenen Tür 2015

TIK Projekt

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Image Am Dienstag den 3.3.09 war der stellvertretende Leiter des Tik in der Polizeidirektion 6 (Transfer interkulturelle Kompetenz), Polizeirat Thorsten Jentsch, bei uns zu Gast, um uns das TiK-Projekt der Berliner Polizei vorzustellen. Begleitet wurde er von seinen Kollegen, unserem Kontaktbeamten Polizeiobermeister Bernhard Prieff, dem Integrationsbeauftragen für unseren Bezirk Herrn Thomas Baumgart samt Assistentin und weiteren drei Beamten. In einem etwa 40 minütigen Referat veranschaulichte uns Herr Jentsch das TiK-Projekt von seiner Entstehung bis zum Jetztzustand. Zuhörer waren unsere Vereinsleitung, die Lehrerschaft und unsere Schüler.
Nachdem das Tik Ende der 90 er Jahre zuerst dafür gedacht war, die interkulturelle Kompetenz der Verwaltung im allgemeinen zu steigern, wurde das Projekt ab 2003 auch für die Polizei geöffnet. Nachdem zu Anfang drei Polizeidirektionen in Stuttgart, Essen und Berlin dieses Angebot wahrnahmen, sind heute sämtliche sechs Berliner Polizeidirektionen am TiK-Projekt beteiligt und auch zahlreiche andere Städte nehmen daran teil.
Ziel des TiK ist es, einen Informationstransfer von den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen zur Polizei zu gewährleisten, damit diese in ihrem Verwaltungshandeln sensibler auf die jeweiligen Bevölkerungsgruppen mit Migrationhintergrund eingehen können und wenn möglich Straftaten oder Spannungen zwischen einzelnen sozialen Gruppen schon im Vorfeld zu begegnen.

Die Polizei hat in ihrem, nun schon fünf Jahre andauernden Wirken im Rahmen des TiK zahlreiche Kontakte zu Schulen, Vereinen und Institutionen aufbauen können und auch im Bereich unserer Polizeidirektion 6 konnten Institutionen, die für eine bessere Integration von Ausländern in die deutsche Gesellschaft eintreten, wie zum Beispiel die Urban-Consult, die sich vorwiegend um die Betreuung von Russlanddeutschen kümmert, gewonnen werden.
Unsere Vereinsleitung und der Schulleiter haben sich nach dem Vortrag noch für eine Stunde mit den Beamten zusammengesetzt und dabei kamen besonders die Probleme zur Sprache, die bei der Integration muslimischer Mitbürger zu Tage treten. Man merkte, dass es dort bei den zuständigen Stellen noch ein großes Informationsdefizit gibt, das zu allerlei Missverständnissen geführt hat. So wird beispielsweise der Islam mit den verschiedenen nichtreligiösen Traditionen, die die muslimischen Einwanderer aus ihrer Heimat mit nach Deutschland gebracht haben, gleichgesetzt.
Wir hoffen, zur Behebung einiger dieser Missverständnisse Positives beigetragen und die Informationslücke etwas verkleinert zu haben und können uns vorstellen, solche Diskussionsrunden mit den TiK-Verantwortlichen in Zukunft zu wiederholen.

 

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